Guten Morgen! | Heute ist Freitag der 30. September 2022 | Sommerzeit : 04:16:39 Uhr | in : | : | : | Sonnenaufgang : 07:04 Uhr | Sonnenuntergang : 18:47 Uhr

Präsentation der Kanzlei : Startseite |Die Kanzlei stellt sich vor |Geschichte, Entwicklung und Tätigkeit der Kanzlei


Arbeitsschwerpunkte : Arbeitsrecht |Verkehrsrecht |Familienrecht |Sozialrecht |Zivilrecht |
Kosten : Beratungs- und Verfahrensfinanzierung |Kosten und Gebühren |
Kontakt : Postkasten |via Telefon |Herunterladen von Formularen |
Sonstiges : Neuigkeiten vom Bundesverfassungsgericht |Neuigkeiten vom Bundesgerichtshof |Neuigkeiten vom Bundesverwaltungsgericht |Mandanteninfo |Prozeßkostenrechner |Währungsrechner |Kalender |Impressum und Haftungsausschluß |

 




Entscheidungen in Familiensachen

Präsentiert durch die Anwaltskanzlei Bernd Wünsch

Suche :

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSSXII ZB 2/02

vom

29. März 2006

in der Familiensache

BGB § 1587 c Nr. 1

a) Auch bei langer Trennungszeit erfordert die Herabsetzung des Versorgungs-

ausgleichs wegen grober Unbilligkeit nach § 1587 c Abs. 1 Nr. 1 BGB im

Einzelfall eine Gesamtwürdigung aller wirtschaftlichen, sozialen und persön-

lichen Verhältnisse beider Ehegatten.

b) Hat der ausgleichspflichtige Ehegatte während einer langen Trennungszeit

(hier: 17 Jahre) widerspruchslos Trennungsunterhalt gezahlt, ohne von dem

ausgleichsberechtigten Ehegatten die Aufnahme einer sozialversicherungs-

pflichtigen Erwerbstätigkeit zu fordern, kann der Ausgleichsberechtigte ein

schutzwürdiges Vertrauen auf Teilhabe an den bis zum Ende der Ehezeit er-

worbenen Anrechten auf Altersversorgung des Ausgleichsverpflichteten ha-

ben.

BGH, Beschluss vom 29. März 2006 - XII ZB 2/02 - OLG Frankfurt

AG Kassel

weiter (aktuelle Seite 1 von 12)

401 Entscheidungen mit Ihrem Suchbegriff Familiensache gefunden!

Besucherzähler: 1501276
Besucher-Online: 6

zurück zur Hauptseite


© 2006-2022 Rechtsanwalt Bernd Wünsch